auf-weltreise.de

 

 

Reportagen - Bücher - DVD - Reiseberichte - Buch Fotogalerie - Fotos - Fotografie - DVD - Fineart Presse - Referenzen - Angebote - Pessemitteilung - Bücher - Fineart - Kalender - DVD - Buch Media Produkte - Dia - Referenzen - Angebote - Vorträge - Termine - Fotos - Kalender - DVD - Bücher - Fineart Reiseinformationen - Länderinformationen - Reisevorbereitung - Reiseführer Edition Eurasien - Reisecenter - Reisen - auf-weltreise-shop - Bücher - DVD - Kalender Übersicht - Sitemap - Suchen - Bücher - Kalender - Bilder - Poster - DVD - Fineart Impressum - Bildjournalist, Reisejournalist und Autor (Europa, Frankreich, Zentralasien, Russland)

  Startseite

Wissenswertes Geschichte & Religion    Seitenende    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Buddhismus in Südostasien

 

 

Südostasien teilte sich im ersten Jahrtausend unserer Zeitrechnung in viele kleine Fürstentümer auf. Nach und nach schlossen sie lockere Bündnisse miteinander, woraus aus einigen wieder zentralregierte Reiche entstanden.  

 

Buddhismus in Vietnam

Das Khmer Reich von Angkor entstand am unteren Flusslauf des Mekong, dem heutigen Kambodscha. Im nördlichen Teil Südostasiens erstreckte sich das Pagan Reich, dem heutigen Myanmar. Der Nordosten, welcher bis zum 10. Jh. von China besetzt war, wurde von den Einheimischen erobert und der Staat Dai Viet gegründet. Im 13. Jh. zogen die Tai-Völker vom Norden in den Südwesten Südostasiens und gründeten 1351 das Reich Ayutthaya. Zur selben Zeit wandern in Zentralsüdostasien Lao-Stämme ein und errichten am Mekong das Königreich Lan Sang, dem heutigen Laos.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts begannen die Europäer Südostasien zu kolonialisieren. Die Franzosen besetzten Laos, Kambodscha und Vietnam und die Britten Myanmar. Allein Siam, dem früheren Ayutthaya und heutigen Thailand, blieb dank ihrer geschickten Außenpolitik unabhängig. Erst 1945 ziehen sich die Britten aus Myanmar zurück. Im Laos, in Kamboscha und Vietnam kämpften die Einheimischen noch bis 1954 gegen die Franzosen. Laos und Kamboscha wurden unabhängig. Vietnam spaltete sich in das kommunistisch regierte Nordvietnam und in das von den USA unterstützte Königreich Südvietnam. Erst 1976 nach Ende des Vietnamkrieges konnte sich Vietnam wiedervereinigen.

 

Bekenntnis - Lehre - Gemeinschaft

 

Wann Was
3. Jh. v. Chr. Auf dem heutigen Gebiet von Myanmar lebte das Mon-Volk. Dessen Kaufleute handelten mit Indien, von woher sie die Lehre Buddhas mitbrachten. Durchsetzen konnte sich die Lehre allerdings erst im 6. Jahrhundert nach Christi.
150 u. Z. Der Mahayana Buddhismus verbreitete sich im südlichen China in der Chiao-Chou Region, welche sich heute auf nordvietnamesischen Staatsgebiet befindet.
200 Indische Mönche verbreiteten das Theravada im südvietnamesischen Raum.
6. Jh. Das Mon-Volk gründete das buddhistische Königreich Dvaravati (heute Thailand)
um 1050 Das Volk der Birmanen unter König Anawartha unterwarf das Man-Volk und gründete das erste Großreich auf dem heutigen Gebiet von Myanmar. König Anawartha wurde von einem Mon-Mönch zum Theravada-Buddhismus bekehrt. So lies er verschiedene Heiligtümer, unter anderem Rangun errichten. Erst seine Nachfolger können den buddhistischen Glauben im Großreich durchsetzen.
1181 Im Khmer Reich wurde Jayavarman VII, ein Anhänger des Mahayna-Buddhismus, König. Sein Reich erstreckte sich auf dem Gebiet des heutigen Kambodscha, Laos und Südvietnam. Als Herrscher förderte er den Bau vieler buddhistischer Klöster, Tempel und Universitäten. Diese verdrängten jedoch nicht wie erwartet, den im Reich vorherrschenden Hinduismus und Ahnenkult. So ist die Tempelstadt Angor Wat mitten im Reich nicht dem Buddhismus, sondern vor allem hinduistischen Göttern gewidmet.
1871 Der erste Konzil der Neuzeit wurde in Mandalay auf dem heutigen Gebiet vom Myanmar unter König Mindon, einem Anhänger des Theravada-Buddhismus, abgehalten. Der König lies dafür 729 Marmortafeln mit Texten des Pali-Kanons anfertigen. Die Hauptstadt wurde somit zum geistigen Zentrum des Theravada-Buddhismus. Der letzte Konzil fand von 1954 bis 1956 in Rangun, der heutigen Hauptstadt Myanmars statt.
1904 Im Kloster Kyundaw (Myanmar) erhielt der Musiker Anton Walter Gueth (1878-1957) als erster Deutscher die buddhistische Ordensweihe. Vergeblich versuchte er 1909, in Europa ein buddhistisches Kloster zu gründen. Schließlich baute er in Ceylon (Sry Lanka) eine Mönchsgemeinschaft auf. Dort starb er 1957.
1965 Die „Schule der Jugend für soziale Dienste“ wurde unter Mitwirkung des Zen-Mönches Thich Nhat Hanh (*1926) gegründet. Dessen Mitglieder richteten nach dem Vietnamkrieg Krankenhäuser und Schulen ein.
1975 – 1979 In Kambodscha übernahmen die Roten Khmer, Guerilla-Kämpfer, unter Pol Pot (1928 - 1998) die Macht. Während dieser Herrschaft kamen beinah zwei Millionen Menschen, darunter viele Buddhisten ums Leben.

 

Seitenanfang    

  Copyright © 2011  Jan Balster Alle Rechte vorbehalten. (Bildjournalist, Reisejournalist, Autor und Globetrotter)

Anzeigen

Bilder - Fotos - digitale Bildagentur - Fotografien von Jan Balster Kalender - Wandkalender - Zentralasien - Mongolei - Transsib Transsibirische Eisenbahn - Kirgisien, Kirgistan, Kirgisistan - Baikal - Goldener Ring - Moskau - Seidenstrasse