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Buddhismus in der Mongolei und China

Stupa - buddhistischer Glaube in der Mongolei

Buddhismus in der Mongolei:

Der Buddhismus kam im 13. Jahrhundert im Zuge der Ausweitung des Mongolenreiches auf chinesischem und tibetischem Gebiet in die Mongolei. Das erste Zentrum wurde in der damaligen Hauptstadt des mongolischen Großreiches in Kara-Korum errichtet. Zu dieser Zeit verbreitet sich der Buddhismus in der Mongolei kaum, so dass er bald wieder in Vergessenheit geriet.

 

Erst zu Beginn des 16. Jahrhunderts konnte eine nachhaltige Wirkung beim Volk erzielt werden. Die alten Religionen der Mongolen wurden, zum Teil auch mit Brutalität, verdrängt. Mit gleichen Mitteln erweiterte auch der aus Tibet stammende Lamaismus unter seinem Oberhaupt des Dalai Lama seinen Einfluss. Der Titel Dalai Lama wurde seinerzeit vom südmongolischen Khan Altan gestiftet. Der jetzige Dalai Lama der „Gelbmützen“ gilt als vierzehnte menschliche Inkarnation des Bodhisttva Avalokiteshvara. Er verkörpert dem Glauben nach Mitgefühl, Liebe und Barmherzigkeit. Heute untersteht der mongolische Buddhismus wieder dem Tibetischen, obgleich einige Rituale, Gottheiten aus dem Hinduismus und mongolischen Schamanismus. Durch diese Einbindung erlangten die „Gelbmützen“ bei der Bevölkerung zu einem enormen Ansehen. Dies führte dazu, dass beinah jede Familie bestrebt war, ein Familienmitglied ins Kloster zu schicken. Damit konnte es auch für die anderen Angehörigen die Gebetsmühlen drehen. Im Gegenzug versorgten die Mönche diese dann mit Geld- und Lebensmitteln.

 

Ende der dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts wurde alle Kloster, bis auf das Gandan-Kloster, in der Mongolei geschlossen. Die meisten Mönche wurden nach Hause geschickt. Wer sich weigerte kam in ein Umerziehungslager nach Russland oder wurde umgebracht.

 

Seit 1997 gibt es wieder über 160 Kloster und die alten Traditionen des Buddhismus in der Mongolei nehmen wieder ihren Lauf.

  

Bekenntnis - Lehre - Gemeinschaft 

  Veröffentlichungen

 

"Mongolei 2015" - Kalender - A3 quer, Mongolei, Zentralasien, Asien, Buddhismus

"Mongolei"

Wandkalender 2015

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  Reiseführer

Gandan-Kloster

Gandan Kloster - Ulanbaatar - Mongolei - Reiseführer - DVD - touristische Informationen

Ulanbaatar - Gandan-Kloster

Ein Hauch von Tibet vermittelt das Gandan-Kloster in Ulan Batar. Es ist das größte, noch aktive Kloster der Mongolei. Dem aufmerksamen Kenner entgehen kaum die architektonischen Wurzeln Tibets, welche der mongolischen Bauweise zu Grunde liegen. Die alten Traditionen des Buddhismus in der Mongolei nehmen wieder ihren Lauf.

 

detaillierte Reiseinformationen

 

 

 

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    Buddhismus in China:

Als historisch nachgewiesen kann man sagen, das chinesische Reich entstand zu Zeiten der Könige von Shang. Sie regierten etwa ab dem 16. Jahrhundert vor Christi am Fluss Huang He. Über die folgenden Jahrhunderte zerfällt das Reich. Es wird erst 221 v. Chr. vom König des Teilstaates Qin wieder belebt. Dieser König bezeichnet sich als erster als „Kaiser von China.“ 206 v. Chr. wird einer seiner Nachfolger durch Rebellen getötet. Der Führer der Rebellen krönt sich zum neuen Kaiser und begründet somit das Han-Reich.

 

Ab dem 7. Jahrhundert regieren die Tang-Kaiser. Im 13. Jahrhundert eroberten die Mongolen von Norden her chinesische Gebiete. Kurz darauf krönte sich einer ihrer Anführer zum Kaiser. Doch bereits 1368 eroberten Chinesen ihre Gebiete zurück und vertrieben die Mongolen. Als Schutz vor Eindringlingen beginnt nun der Bau der Chinesischen Mauer. Den Mandschu gelingt es dennoch ins Reich einzudringen. 1644 begründen sie die Qing-Dynastie. 1683 erobern sie Taiwan, bald darauf große Landstriche der Mongolei. 

 

1840 überfallen die Britten das chinesische Reich und zwingen sie mit Europa Handel zu treiben. Das Land gerät zunehmend in ausländische Kontrolle. Erst 1912 stürzt das chinesische Militär den als schwach empfundenen Kaiser. Bürgerkriege verwüsten das Land, bis 1928 der Nationalist Chiang Kai-Shek die Regentschaft übernimmt. 1949 verliert er den Kampf gegen die Volksfront unter Mao Zedong, der die Volksrepublik ausruft. Chiang zieht sich nach Taiwan zurück.

 

 

Wann Was
148 u. Z.





Der indische Mönch An Ching siedelte sich in Louyang, der damaligen Hauptstadt Chinas an. Laut der heutigen Geschichtsschreibung war er erste Missionar im Reich der Mitte. Ebenso übersetzte er als erster buddhistische Texte ins Chinesische. Zu dieser Zeit bildeten sich erste buddhistische Gemeinschaften in China.
399 - 413 Zu dieser Zeit reist der Mönch Faxian als erster Chinese nach Indien, um buddhistische Texte nach China zu holen. Heute ist seine Schrift "Aufzeichnungen über das Buddha-Land" eine der wichtigsten Quellen zur Geschichte des frühen buddhistischen Indiens.
6. - 12. Jh. Die Blütezeit der Oasenstadt Dunhuang, an der Seidenstraße, am Ostrand der Taklamakan Wüste gelegen. In China gilt Dunhuang als Tor zum Westen. Jede Karawane, welche aus der Wüste auftaucht oder in ihr verschwindet rastet in dieser Stadt. Vielleicht ist dies ein Grund dafür, weshalb die Religion hier besonders verwurzelt ist. Gleich in der Nähe der Stadt entsteht die größte Felsentempelanlage Zentralasiens die "Höhlen der tausend Buddhas". 645 bringt der chinesische Mönch Xuanzang einige Handschriften aus Indien mit und schenkt sie der Bibliothek im Höhlenareal.
526 Bodhidharma, ein indischer Mönch, lehrt einer Legende nach den Ordensleuten des Shaolin Tempels einen neuen Weg der Erleuchtung, den Weg das chan (zen). Gleichzeitig soll er die Kunst der Selbstverteidigung. Aus ihr entsteht später die Kampfkunst Shaolin Kung Fu.
842 - 845 Längst sind die buddhistischen Klöster keine Orte der Besinnlichkeit und Spirualität mehr. Mönche entdecken das Bankenwesen und die Ausbeutung für sich. Sie verleihen Geld zu überhöhten Zinsen und bringen damit ganze Volksschichten in ihre Abhängigkeit. Gleichzeitig lassen sie Leibeigene für sich arbeiten. Der chinesische Kaiser verbietet daraufhin diese Religion und lässt Klöster schließen. Dieses Handeln endet mit dem Tod des Kaisers. Dennoch erreicht der Buddhismus nie wieder die Größe jener Zeit.

Zu jener Zeit beginnt der Aufstieg der Lehre des Konfuzius (551 - 479 v. Chr.) Ein wesentlicher Unterschied der beiden Religionen liegt darin, dass sich der Buddhismus mit der eigenen Erleuchtung beschäftigt, während der Konfuzianismus dem Menschen strenge gesellschaftliche Pflichten abverlangt. 
868 Die älteste, noch heute erhaltene Druckschrift, das "Diamant" - Sutra wird von chinesischen Handwerkern im Holzschnittverfahren gefertigt.
12. Jh. Qabul Khan steigt zum Herrscher der Mongyol auf.
1206 Erhebung Temüjins (1162 oder 1167 - 1227) zum Herrscher über die Steppenvölker. Verleihung des Titels Dschingis Khan.
1223 Schlacht an der Kalka gegen Kiptschaken und Russen.
1235 Ausbau der mongolischen Hauptstadt Karakorum.
1244



Auf Einladung des Fürsten Godan Khan reist der Tibeter Sakya Pandita, einer der größten Gelehrten seiner Zeit, ins mongolische Reich. Dort entwickelt er die Grammatik der mongolischen Sprache und bekehrt Adlige zum Buddhismus.
1253 - 1255 Wilhelm von Rubruk reist nach Karakorum
1268 Beginn der Mongolenherrschaft über Tibet
1271

Der Venezianer Marco Polo bricht zu seiner Reise entlang der Seidenstraße auf.
1578


Der mongolische Fürst Altan Khan verleiht dem Lama Sonam Gyatso, dem obersten Lama der Gelug Schule, den Titel Dalai Lama.
1602 - 1607

erste mongolische Übersetzung des tibetischen buddhistischen Kanons
um 1630


buddhistische Kalmücken (Mongolen) siedeln sich an der unteren Wolga an. Heute siedeln die Nachkommen der Kalmücken nicht nur an der Wolga, sondern auch in Burjatien und in Tuwa.
1924

Der 8. Jebtsundampa Khutukhtu stirbt. Die Mongolische Volksrepublik wird gegründet.
1937 - 1939 Zeit der großen Säuberung in der Mongolei
ab 1993 Aufstreben des mongolischen Buddhismus

 

  Reisereportagen

 

 

Der rote Held schwitzt - Ulaanbaatar – ein Gespräch zwischen Süchbaatarplatz und Kinderpark - Mongolei

Der rote Held schwitzt

Ulaanbaatar – ein Gespräch zwischen Süchbaatarplatz und Kinderpark

Wie sich die nomadische Mongolei zu einem konsumorientierten Land verändert hat, in dem westliche Lebensart mehr zählen als die alten Tugenden. Und warum daran auch der Kult um Dschingis Khan nichts ändert...

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