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Buddhismus

Glossar

A - D: 

 

Als der Bodhisattva (Erleuchtung) wird das Lebewesen bezeichnet, weches zwar die Buddhaschaft anstrebt, jedoch auf den Eintritt ins Nirvana verzichtet, bis alle Lebewesen erleuchtet sind. Er zeichnet sich durch eine hohe Verantwortung und ein

 

buddhistischer Glaube in Ulan Bataar - Mongolei - Gandan Kloster

 

allseits entwickeltes Mitgefühl aus. Er dient dem Lebewesen und versucht ihnen auf dem Weg zur Erleuchung zu helfen. Der Bodhisattva gilt als das spirituelle Ideal des Mahayana Buddhismus.

 

Der Buddha hat zweierlei Bedeutung. Zum einen bezeichnet er den Religionsführer Siddharta Gautama, welcher um 500 v. u. Z. in Nordindien die Grundlagen der buddhistischen Lehre verfasste. Zum anderen dient er als Beiname für jene Menschen, welche die höchste Form der Erleuchtung erklommen haben. (Vier edle Wahrheiten) Als wichtigste Aufgabe eines Buddhas gilt es den Dharma zu erläutern und somit andere zu erleuchten. Einen Buddha zu erkennen, ist beinah unmöglich, denn er zeichnet sich lediglich durch sein Wirken aus, ohne sich selbst, jemals als Buddha zu bezeichnen.

 

Der Dalai Lama ist das geistliche und weltliche Oberhaupt Tibets. Gleichzeitig ist er ein hoher Lama der Gelug-Schule innerhalb des tibetischen Buddhismus. Das Wort „Dalai“ stammt aus dem mongolischen und bedeutet „Ozean der Weisheit.“

 

Unter Dharma versteht man die Gesamtheit der buddhistischen Lehren in ihrem Ursprung, wie sie von Buddha entwickelt wurden. Seine Lehren beschreiben das universelle Weltgesetz und zugleich den Weg mit diesem Gesetz in Einklang zu leben. Nach dem Tod Buhhas wurde sie im Pali-Kanon gesammelt.

 

Der Dharma, Buddha und Sangha bilden zusammen die Drei Juwelen, zu welchen sich ein Buddhist bekennt. Der Buddhist bekennt sich, allein oder vor Zeugen, zum buddhistischen Glauben, in dem er zu den Drei Juwelen „Zuflucht nimmt.“

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Gandan-Kloster

Gandan Kloster - Ulanbaatar - Mongolei - Reiseführer - DVD - touristische Informationen

Ulanbaatar - Gandan-Kloster

Ein Hauch von Tibet vermittelt das Gandan-Kloster in Ulan Batar. Es ist das größte, noch aktive Kloster der Mongolei. Dem aufmerksamen Kenner entgehen kaum die architektonischen Wurzeln Tibets, welche der mongolischen Bauweise zu Grunde liegen. Die alten Traditionen des Buddhismus in der Mongolei nehmen wieder ihren Lauf.

 

detaillierte Reiseinformationen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

E - H:

 

Der edle achtfache Pfad ist der geistige Weg zur Aufhebung des Leids, welcher sich aus den Vier edlen Wahrheiten ergibt. Diese wiederum bestehen aus acht Verhaltensweisen: rechte Anschauung, rechter Entschluss, rechte Rede, rechte Handlung, rechter Lebensunterhalt, rechtes Streben, rechte Achtsamkeit sowie rechte Konzentration. Allesamt beziehen sich auf die drei Schulungen in Ethik, Sammlung des Geistes und der Weisheit.

 

Gelug ist der heute bekannteste Orden des tibetischen Buddhismus. Dessen Schwerpunkte liegen in der Disziplin und des Studiums der Lehre Buddhas. Hierzu gehört auch der Dalai Lama.

 

I - L:

 

Die Lehre von den „Taten“ und Ihren Konsequenzen Glück und Leid bezeichnet der Buddhist als Karma. Die Philosophie sagt: die gegenwärtige Daseinsform ist das Ergebnis der Handlungen seines vergangenen Lebens, wobei die jetzigen Handlungen die Daseinsform der Zukunft bestimmen werden. Diese liegt im Sinne des Samsara.

 

Der Lama ist der spirituelle Lehrer des tibetischen Buddhismus. Er leitet seine Schüler in einer besonders engen Beziehung auf dem Heilsweg an.

 

M - Q:

 

Die Mahayana ist neben dem Theravada eine der großen Traditionen, welche den Buddhismus heute bestimmen. Die Übersetzung „großes Fahrzeug“ leitet sich ab, weil sie mit großem Verantwortungsbewusstsein alle Wesen erlösen will. Diese Tradition begründet sich hauptsächlich auf die eigene Befreiung und fördert zugleich das Mitgefühl eines Gläubigen. Die Mahayana ist zwar die jüngste der beiden Traditionen, dennoch gilt sie als populärste. Aus ihr haben sich verschiedene weitere Richtungen entwickelt wie der tibetische Buddhismus, der tantrische Buddhismus (Vajrayana) und der Zen-Buddhismus.

 

Unter Mandala versteht man meist ein kreisförmiges Diagramm mit mystischer Bedeutung, welches oft auf Rollbildern zu finden ist oder aus Sand oder Reis gelegt wird. Diese Abbilder finden sich besonders im tantrischen Buddhismus wieder, wo sie zur Meditation benutzt werden. Sie dienen dabei zur Repräsentation Buddhas Körpers, Geist und Rede.

 

R - U:

 

Eine traditionelle heilige oder magische Formel, die Mantra wird bei Meditationen rezitiert. Sie verleiht bestimmten kosmischen Kräften Ausdruck. Ein Mantra besteht aus ein- oder mehrsilbigen Wörtern oder kurzen Sätzen. Es dient dazu, den Geist (man) zu schützen (tra). Es hilft auf dem Weg zur Erleuchtung. In einem Mantra vereint, symbolisieren die Buddhisten den Pfad zur Erleuchtung.

 

Als Meditation bezeichnet man Sammlungs- und Versenkungsübungen, welche der Konzentration des Geistes dienen. Sie gehören zum Bestandteil des Edlen achtfachen Pfades und führen zur Erkenntnis der Vier edlen Wahrheiten.

 

Das Himmelsziel des Buddhismus ist das Nirvana (verlöschen), welches die Überwindung von Gier, Hass und Unwissenheit bedeutet. Hat ein Buddhist das Nirvana erreicht, so entkam er dem ewigen Kreislauf von Geburt, Tod und Wiedergeburt (Samsara). Er ist somit von allem Leid befreit.

 

Eine Sammlung von Lehrschriften, auch „Drei Körbe“ genannt, bezeichnet man als Pali-Kanon. Sie werden in der altindischen Sprache Pali verfasst.  Ein Kanon besteht aus einen Korb Ordensdisziplin, einem der Lehrreden (Sutras) und einem der höheren metaphysischen und philosophischen Lehren. Korb bezeichnet einen Behälter, in welchem früher alle Schriften aufbewahrt wurden.

 

Das Rad des Gesetzes steht als Symbol für die buddhistischen Lehren in Form eines Rades mit acht Speichen. Diese Speichen wiederum stehen für die acht Weißheiten des Edlen achtfachen Pfades. Das Rad bezeichnet die Vorträge Buddhas, welche sich als Gesetze in Bewegung befinden.

 

Der Samsara ist der Kreislauf von Geburt, Tod und Wiedergeburt, welcher nur durch das Erreichen des Nirvana unterbrochen werden kann. Der Kreislauf selbst führt in fünf Daseinsbereiche: Höllenreich, Reich der Tiere, Reich der Geister, Reich der Menschen und Reich der Götter. Jedoch kann man nur aus dem Reich der Menschen das Nirvana erreichen.

 

Die buddhistische Gemeinschaft aus Nonnen, Mönchen und Laien beizeichnet man als Sangha. Wer zu den Drei Juwelen „Zuflucht nimmt“, gehört dieser Gemeinschaft an.

 

Eine Sutra ist die Lehrrede des historischen Buddhas. Seine Texte sind im zweiten Pali-Kanon zusammengefasst. Da der historische Buddha selbst nichts aufschrieb, beginnen alle seine Schriften mit dem Satz: „evam me sutam“ – „das habe ich gehört.“

 

Der Tantrischer Buddhismus oder Vajrayana entstand in Nordindien als spirituelle Praxis, welche heute vor allem im tibetischen Raum vorherrscht.

 

Theravada ist die älteste heute noch bestehende Form des Buddhismus.

 

Tibetischer Buddhismussiehe Tibet.

 

V - Z:

 

Die Vier Edlen Wahrheiten sind der Kern der buddhistischen Lehre. Nach der ersten Wahrheit ist das Leben in Unwissenheit leidvoll, nach der zweiten entsteht Hass und Gier und ebenfalls Unwissenheit, nach der dritten kann das Leid durch die Überwindung der zweiten aufgehoben werden und somit führt die vierte Wahrheit zur Aufhebung des Leids.

 

Der Zen gehört zur Schule des Mahayana. Er ist heute vor allem in Japan populär. Der japanische Begriff Zen bedeutet Meditation und betont die zentrale Rolle meditativer Praxis. Sie soll, auf einem Hochsitz ausgeübt zur Erleuchtung führen.

 

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