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Flagge Turkmenistan

Turkmenistan

Wissenswertes  A - Z

 

Ärztliche Versorgung

Es besteht kein Sozialabkommen zwischen Deutschland und Turkmenistan, weshalb es für die Beantragung eines Visa Pflicht ist, eine private Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Bitte erkundigen Sie sich nach den Krankenkassen, die in Turkmenistan anerkannt werden, da diese häufig wechseln. Bisher waren nur zwei deutsche Versicherer seit 1991 immer dabei: Allianz und ADAC.  ADAC Auslands-Krankenschutz: Genießen Sie Ihren Urlaub, wir versichern Sie weltweit – egal wohin Sie reisen.

Die Primärversorgung ist kostenlos. Medikamente müssen selbst bezahlt werden. Gelder für die Behandlung muss der Reisende vorstrecken. Gegen eine Quittung können diese sich bei der Auslandskrankenversicherung nach der Rückkehr wiederholt werden. 

 

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    Bilder - Fotos - digitale Bildagentur - Fotografien von Jan Balster

Poster - DVD - auf echtem Fotopapier

Botschaften:

Turkmenische Botschaften:

Deutschland:

Langobardenallee 14, 14052 Berlin, Tel.: (030) 30 10 24 52, Fax: (030) 30 10 24 53

Österreich:

Argentinierstrasse 22 / 2 / Erdgeschoss, A-1040 Wien, Tel.: (01)  50 36 47 072, Fax.: (01) 50 36 47 073

Schweiz: keine Botschaft, Visa wird in Berlin beantragt

 

Botschaften in Turkmenistan:

Österreich und die Schweiz besitzen keine diplomatische Vertretung in Turkmenistan. Beide Länder werden durch die jeweiligen Botschaften in Moskau vertreten.

Deutsche

Ak Altin Plaza, Office Building, 1. Stock, Magtumguli Avenue, Pobedy Park, Hydyr-Derjajew-Strasse, 744000 Ashgabat , Tel.: 00993 – 012 – 51214-4 oder –8, Fax.: 00993 – 012 – 510924

Österreichische 

§     Österreichische Botschaft in Russland: Starokonjusennyj per. 1 , 107149 Moskau, Tel.: 007 – 095 - 9255322

Schweizer

Botschaft der Schweiz in Russland: Uliza Stopany 275 , 107149 Moskau , Tel.: 007 – 095 - 9255322

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Drogen:

Wenn Sie jemand bittet, ein Päckchen o. ä. mit nach Deutschland zu nehmen, sehen Sie es sich genau an, was Sie da mitnehmen. 

Die Ein- und Ausfuhr ist verboten und wird mit Gefängnis bestraft.

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Feste / Feiertage:

1. Januar Neujahr
12. Januar  Tag des Gedenkens
19. Februar Tag der Nationalflagge
8. März Internationaler Frauentag
21. März  Nowruz-Bayram (Neuer Tag) - Frühlingsfest
9. Mai  Tag des Sieges – Gedenken an die Opfer des 2. Weltkrieges
18. Mai Tag der Einheit (Verfassungstag)
21. Juni Tag der Wahl des ersten Präsidenten
6. Oktober Gedenktag an das Erdbebe n von 1948
27. und 28. Oktober Unabhängigkeitstag
12. Dezember Tag der Turkmenischen Neutralität

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Fotografieren / Filmen:

Das Ablichten von militärischen Anlagen ist unter Strafe verboten. 

Gängiges Film- und Fotomaterial ist sehr schwer zu haben, ebenso die Batterien. Allerdings ist es preiswerter (da Importartikel), sein Material von zu Hause mitzubringen.  

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Kleidung:

Am besten orientieren wir uns an der folgenden Klimatabelle. Für einen Badeurlaub reicht die übliche Ausrüstung: leichte Kleidung, möglichst Baumwolle. 

Wollen wir im Land wenig auffallen, tragen wir weder kurze Hosen noch kurzärmlige Oberteile. Bei einem Besuch einer Moschee ist dies sowieso ein Muss. Männerbeine und -arme dürfen nicht entblößt sein und die Röcke der Frauen müssen mindestens knielang, der Kopf mit einem Tuch bedeckt und die Oberarme nicht sichtbar sein. 

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Moscheen:

sind islamische Sakralbauten. Hier werden nicht nur Gebetsgottesdienste, sondern auch Gemeindeversammlungen und theologische Unterrichtsstunden abgehalten. Sie sind ein Ort für persönliche Andachten, gelegentlich für politische Versammlungen oder Unterkunft für Pilger und Obdachlose. 

Die Architektur orientiert sich ursprünglich am Haus Mohammed und Medina. 

Bestandteile sind:

  • ein ummauerter Hof mit einem Brunnen (Wudu), der für rituelle Waschungen genutzt wird

  • ein überdachter Betsaal mit einer Gebetsnische (Mihrab). Diese zeigt in Richtung Mekka

  • ein erhöhter Platz (Dikke) für den Vorbeter

  • einer Kanzel (Minbar) für das Freitagsgebet

  • eine eigene Raum für den Herrscher (Maksura)

  • ein Manarett, der Turm, von dem der Muezzin das Gebet ausruft (erst ab dem 18.Jh, vorher erfolgte der Ausruf vom Dach der Moschee)

Gebetsrufe erfolgen fünfmal täglich, Morgen-, Mittag-, Nachmittags-, Abend- und Nachtgebet. 

Turkmenische Moscheen dürfen auch von Nichtmoslems betreten werden. Es kommt aber vor, dass Sie zu den Gebetszeiten abgewiesen werden. 

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Rukhnama – Das heilige Buch der Turkmenen

 

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Sprachführer:

Russisch ist die führende Sprache, doch ein paar turkmenische Worte schaffen Kontakt und zeigen Respekt vor der Bevölkerung: 

 

Deutsch

Turkmenisch

Erklärung /Aussprache

Guten Morgen

Ertiriň(iz) haýyr

ň = nj; ý = j; z = stimmhaftes s; y = i wie beim Wort innen

Guten Tag

Salam / Salamaleýkum

 

Guten Abend

Agşamyň(yz) haýyr

ş = sch

Gute Nacht

Gijäň(iz) rahat bolsun

ä = ä wie in Äpfel; j = dsch

Hallo

Salam

 

Auf Wiedersehen

Sag bol(uň)

 

Mann

adam, erkek

 

Frau

aýal, zenan

 

danke

Sag bol(uň)

 

bitte

Baş üstüne

ü = ü wie im Wort üppig

ja

hawa

 

nein

Ýok

 

gut

ýagsy, gowy

 

schlecht

erbet, ýaman

 

Ich verstehe nichts.

Men düşünmeýärin

 

Sprechen Sie deutsch /englisch?

Siz nemesçe / iňlisçe gepleýärsiňizmi?

ç = tsch

Sprechen Sie langsam.

Haýalrak gürläýiň.

 

Können Sie mir dies bitte aufschreiben.

Ýazyp beräýiň.

 

Ich möchte ...

Men ... isleýärin.

 

Hilfe!

Kämek ediň!

 

Entschuldigung!

Bagyşla(ň)!

 

Eingang

Girelle

 

Ausgang

Çykalga

 

Geöffnet

Açyk

 

Geschlossen

Ýapyk

 

Groß

Uly

 

Klein

Kiçi

 

Kasse

Kassa

Wort aus dem russischen übernommen

Heute

Şü gün

 

Morgen

Ertir

 

Stunde

Sagat

 

Nachts

Gije

 

Woche

Hepde

Stammt aus dem lateinischen

Tag

Gün

 

Montag

Baş gün (birinji gün)

Neue Bezeichnung für die Wochentage seit 1991. Innerhalb der Klammer steht die turkmenische Bezeichnung, welche auf die türkische Sprache zurückgeht.

Dienstag

Ýaş gün (ikinji gün)

 

Mittwoch

Hoş gün (üçünji gün)

 

Donnerstag

Sogap gün (därdünji gün)

 

Freitag

Anna (bäşinji gün)

 

Sonnabend

Ruh gün (altynjy gün)

 

Sonntag

Dynç gün

Einziger Tag, der keine neue Bezeichnung erfuhr

Monat

aý, aýy

 

Januar

Türkmenbaşy aýy (janwar)

Neue Bezeichnung für die Monate seit 1991. Innerhalb der Klammer steht die turkmenische Bezeichnung, welche aus dem Russischen übernommen wurde.

Der Januar erhielt den Namen des Präsidenten Saparmurad Nijasow (Turkmenbashi)

Februar

Baydak aýy (fewral)

 

März

Nowruz aýy (mart)

 

April

Gurbansoltan aýy (aprel)

Der April bekam den Namen der Mutter des Präsidenten Saparmurad Nijasow.

Mai

Magtymguly (mai)

 

Juni

Oguz aýy (ijun)

 

Juli

Gorkut aýy (ijul)

 

August

Alp arslan aýy (awgust)

 

September

Ruhnama (sentjabr)

„Rukhnama“ ist der Name des Werkes von Saparmurad Nijasow.

Oktober

Garaşsyzlyk aýy (oktjabr)

 

November

Sanjar aýy (nojabr)

 

Dezember

Bitaraplyk aýy (dekabr)

 

Jahr

ýyl

 

Sagen Sie bitte...

Aýtsaňyzaň...

 

Wo ist? Wo?

Nirede?

 

Rechts, nach rechts

Sag, saga

 

Links, nach links

çep, çepe

 

Geradeaus

Göni

ö = ö wie in öffentlich

Hier

Şu erde

 

Dort

Ol erde

 

Bank

Bank

 

Postamt

potschta

 

Bahnhof

Woksal

 

Toilette

hajathana

 

Fahrkarte

bilet

 

Wie viel kostet?

... näçe?

 

Abfahrt

Gidýän wagty

 

Ankunft

Gelýän wagty

 

Bus

Awtobus

 

Taxi

Taxi

 

Flugplatz

Aeroport

 

Restaurant

Restauran

 

Haben Sie…

Sizde... barmy?

 

Preis

Baha

 

Hotel

Myhmanhana otagy

 

Arzt

Lykman

 

Krankenhaus

Keselhana

 

Apotheke

Dermanhana

 

Medikamente

Derman

 

Eins, 1

Bir

 

Zwei, 2

Iki

 

Drei, 3

Üç

 

Vier, 4

Därt

 

Fünf, 5

Bäş

 

Sechs, 6

Alty

 

Sieben, 7

Edi

 

Acht, 8

Sekiz

 

Neun, 9

Dokuz

 

Zehn, 10

On

 

Zwanzig, 20

Ýigrimi

 

Dreißig, 30

Otuz

 

Vierzig, 40

Kyrk

 

Fünfzig, 50

Elli

 

Sechzig, 60

Altmyş

 

Siebzig, 70

Ýetmiş

 

Achtzig, 80

Segsen

 

Neunzig, 90

Togsan

 

Einhundert, 100

Ýüz

 

Tausend, 1000

Müň

 

 

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Turkmenbashi der Große

Saparmurad Nijasow

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Wichtige Begriffe in Turkmenistan:

Abbasiden: Name des Herrschergeschlechtes, welches von Abbas, einem Onkel Mohammeds abstammt.

Adobeziegel: ein Lehmziegel, der an der Luft getrocknet wird.

Apsis: vieleckige, meist halbrunde Altarnische, die als Abschluss eines Kirchenraumes zu finden sind.

Ark: Burg, Festung, Zittadelle und Herrschersitz

Aul: Dorf

Awesta: Oberbegriff der heiligen Schrift bei den Zoroastrier, den Feueranbetern.

 

Chanaka: eine Pilgerherberge

Chum: großer Tonkrug

 

Depe: Hügel

 

Gurdä: traditioneller mittelasiatischer Frauenmantel

 

Hadith: arabischer Begriff für Rede oder Bericht. Diese Bezeichnung ist auf die angeblichen Aussprüche Mohameds zurückzuführen. Sie dienen der islamischen Religion als Hauptquelle neben dem Koran.

 

Iwan oder Liwan: Bezeichnung einer gewölbten Halle, welche zum Hof hin geöffnet ist. Der Bogeneingang ist reich geschmückt.

 

Juma: Festags- oder Hauptmoschee

 

Kalif: arabische Bezeichnung für die Nachfolger Mohameds. Seit 632 ist er ein offizieller Titel für die Herrscher über eine muslimische Region, dem Kalifat. Dieser Titel wurde nach dem Zerfall des Osmanischen Reiches im 9. Jahrhundert durch die Türkische Republik abgeschafft.

Kataphraktoi: Bezeichnung der Panzerung eines berittenen Soldaten.

Kala oder Kale: Festung, kein Herrschersitz, siehe Ark.

Kenotaph: Grabdenkmal für einen Toten, welcher an einer anderen Stelle begraben ist oder als verschollen gilt.

Kibla: die Gebetsrichtung

Köshk oder Keshk: schlossartige Festung

Kufi: arabischer Ausdruck für die geometrische Steilschrift

 

Leiturgie: Oberbegriff für das Verschleppen von Arbeitern, Handwerkern und Künstlern aus den eroberten Regionen.

 

Madustan: Weinkeller

Manichäismus: alte antike Religion. Sie wurde nach ihrem Gründer, dem Perser Manes benannt. Die Religion vereinigt Elemente des Christentums und Zoroastrismus. 

Masar: Bezeichnung für ein Grab, Mausoleum oder Wallfahrtsort

Masdschid: Moschee

Mihrab: Gebetsnische innerhalb einer Moschee, welche nach Mekka weist.

Minbar: Kanzel des Imam innerhalb der Moschee

 

Namazga: Moschee in der Vorstadt

Nekropole: Friedhof

 

Omaijaden: Bagdads erste Kalifendynastie (661 – 750)

Ostraka: beschriftete Tonscherben aus der Antike

 

Pachsa: Stampflehm, der mit Stroh vermischt wird.

Pendentif: dreieckige Konstruktion. Verbindungsbau von einem mehreckigen Grundbau zu einer Kuppel.

Pilaster: Wandpfeiler

Pischtak: ein Portalbau

Pylon: Eingangsportal, an dessen Seiten Ecktürme stehen

 

Rabat: Bezeichnung der Vorstadt

Rhyton: aus Elfenbein hergestelltes rituelles Trinkhorn

 

Sardoba: gemauerter Wasserspeicher mit einem Kuppeldach

Satrapie: persischer Verwaltungsbezirk

Shakhristan: festungsartige Ummauerung eines Stadtkerns

Sufi: islamischer Asket mit mystischen Ambitionen

 

Takyr: eine Lehmsenke in der Wüste

Tambour: zylinderartiger Unterbau einer Kuppel

Tandyr: Backofen aus Lehm

Tympanon: Bezeichnung für das Giebelfeld über dem Türsturz

 

Zikkurat: Bezeichnung für einen Stufenturm in babylonischen Tempelanlagen

Zoroastrismus: altiranische Religion. Sie wurde nach ihrem Gründer Zoroaster benannt. In Europa ist er unter dem Namen Zarathustra bekannt.

 

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