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Buddhismus eine Einführung
Rund 500 Jahre vor Jesus von Nazareth und mehr als ein Jahrtausend vor Mohammed wirkte Buddha. Doch er hat nichts an seinem Mythos verloren, die Menschen stehen dazu. Was bedeutet er nun, dieser Buddhismus? Erst einmal unterscheidet er sich von dem in Europa vorherrschendem Christentum dadurch, dass er nicht hierarchisch strukturiert ist. Ebenso drückt er dem Laien kaum Regeln auf. So genügen wenige und klar formulierte Grundsätze. Auch eine „Heilige Schrift“ ist dem Buddhisten unbekannt. Buddha hat nichts schriftliches hinterlassen. Erst seine Anhänger, Mönche und Zuhörer reflektierten seine Gedanken aus ihren Erinnerungen. Später folgten etliche vielschichtige Interpretationen. Somit verfügt der Buddhismus heute über ein unüberschaubares Konvolut an spirituellen Texten, die in zahlreichen Kulturen entstanden, in unterschiedlichen Sprachen verfasst sind. Das einzige, was der Buddhismus klar verlangt, ist niemals unkritisch zu glauben. Doch was macht einen Buddhisten nun zum Buddhisten?
Bekenntnis - Lehre - Gemeinschaft
Burjatien - Knapp 40 Kilometer westlich von Ulan-Ude, an den Ausläufern des Chamar-Daban-Gebirges erhebt sich das zentrale Heiligtum des Buddhismus in Russland: das Lamakloster Iwolginsk. Der Buddhismus ist in Russland eine vergleichsweise junge Erscheinung, in der Baikalregion hat er fast gleichzeitig mit dem Christentum Einzug gehalten, vor etwa 250 Jahren.
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Copyright © 2007 Jan Balster Alle Rechte vorbehalten. (Bildjournalist, Reisejournalist, Autor und Globetrotter) |
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