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Ärztliche Versorgung: Zwischen Vietnam und Deutschland besteht kein Sozialversicherungsabkommen. Ein Abschluss einer Auslandskrankenversicherung ist nicht nur zu empfehlen, er ist Pflicht. Medizinische Grundversorgung besteht in größeren Städten. In Vietnam sind keine besonderen Impfungen vorgeschrieben. Allerdings ist eine entsprechende Vorsorge anzuraten, insbesondere Hepatitis A und B, sowie Malaria. ----------------------------------------------------------------------------
Botschaften:
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Dokumente: Reisepass, Visum, Krankenversicherungspolice, Tickets, Internationaler Impfausweis. Vor allem ist es anzuraten, eine Kopie anzufertigen, dies hilft bei Verlust. Zusätzlich Passbilder. Weiterhin ist eine Kopie erforderlich, damit sich der Reisende ausweisen kann, wenn er von der Polizei aufgefordert wird, da es üblich ist, seine Papiere im Hotel zu hinterlassen. |
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Drogen: Wenn Sie jemand bittet, ein Päckchen o. ä. mit nach Deutschland zu nehmen, sehen Sie es sich genau an, was Sie mitnehmen. Die Ein- und Ausfuhr ist verboten und wird mit Gefängnis bestraft. ----------------------------------------------------------------------------
Ein- und Ausfuhrbestimmungen: In Vietnam besteht Visumpflicht. Ein Reisepass ist unumgänglich. Bei jeder Ein- und Ausreise erfolgt eine Zollkontrolle. Zolldeklarationen und Einreisekarte müssen ausgefüllt werden. Einfuhrverbot besteht für Waffen, Munition, Rauschgift und Pornografie. Ebenso darf die Landeswährung Dong weder ein- noch ausgeführt werden. Deklarationspflichtig sind die Einfuhr von mehr als 200 Zigaretten, 2 Liter Alkohol und 3000 Dollar, sowie Gegenstände, welche einen Gesamtwert von 3000 Dollar entsprechen. Zum Beispiel: Kameras, Camcorder, CD-Player und andere elektronische Geräte und Antiquitäten. Schmuck und Gold muss in jedem Wert deklariert werden. ----------------------------------------------------------------------------
Einkaufen: Saigon, Hanoi und Hoi An haben sich seit 1991 zu richtigen Shoppingparadiesen entwickelt. In anderen, besonders abgelegenen Ortschaften kann es zu Engpässen von Luxusartikeln kommen. Als besonders landestypische Produkte können Stoffe, Textilien und Schuhe genannt werden. In Sachen Schuhen zählt Vietnam zu den viertgrößten Exporteuren der Welt. Während der Reisende in Saigon und Hanoi oft westeuropäischen Standart, selbst in der Ladeneinrichtung vorfindet, zeigen sich im Landesinneren noch alte Traditionen und Geschäftigkeit. Es kann und muss gehandelt, gefeilscht werden. Internationale Kreditkarten werden nur in den großen Städten angenommen. Deren Verbreitung nimmt allerdings immer mehr zu. Den Einsatz von Kartengeld sollte der Käufer dennoch vermeiden, da dessen Magnetstreifen leicht ausgelesen werden kann und somit für unbefugte Nutzung frei wird. Eine gesetzliche Regelung für Öffnungszeiten gibt es in Vietnam nicht. Die meisten Geschäfte öffnen um 8 Uhr und schließen gegen 20 Uhr wieder. An Sonntagen öffnen kleinere Geschäfte zusätzlich zwischen 10 und 18 Uhr. |
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Essen / Trinken: Essen ist eine Weltanschauung. Mag sein, dass wir als ferne Beobachter annehmen, es gäbe einen Wettbewerb im Reisschaufeln. Nein. Jedes Fleisch, jedes Gemüse, jede Flüssigkeit dient irgendetwas. Wenn das eine für die Verdauung gut ist, so stärkt ein anderes Herz und Nieren. Das Essen ist immer ausgewogen, dient dem Gleichgewicht, Gleichklang und der Harmonie in Körper und Geist. Vietnamesen sind Essphilosophen. Die vietnamesische Küche beinhaltet vornehmlich Reis, Fischsauce und Kräuter. Dazu kommen die Einflüsse vor allem der chinesischen und französischen Küche, welche zu einem unverwechselbaren Geschmack beitragen. Die französischen Einflüsse mögen manchen Reisenden zu dem Schluss kommen lassen, das vietnamesische Essen sei besser als in allen anderen Ländern Asiens. Das mag stimmen, doch sicher nur deshalb, weil wir uns noch nicht an den asiatischen Geschmack gewöhnt haben. Hinweis: Vietnamesen essen mit Stäbchen. Der Gast bedient sich aus den Servierschüsseln selbständig. Englische Speisekarten werden Ausländern meist unaufgefordert gereicht. Der Unterschied zu den vietnamesischen Karten besteht darin, dass auf diesen Karten nur Speisen aufgezählt sind, welche die ausländischen Gäste "gern mögen." Größtenteils wird auf die Preisangaben in diesen Karten verzichtet. Er ist Verhandlungssache. ---------------------------------------------------------------------------- Fernsehen / Radio: Vietnam hat sechs Fernsehsender. Der erste Kanal ging 1966 in Südvietnam an den Start. In Nordvietnam gibt es seit 1970 Fernsehen. Aller sechs Stunden werden die Nachrichten, zu unterschiedlichen Zeiten auf den verschiedenen Sendern, auch in Englisch oder Französisch ausgestrahlt. Inzwischen sind viele Hotels mit Satellitenempfang ausgestattet. Oft wird auch die Deutsche Welle ausgestrahlt. Sie sendet im Wechsel in Deutsch und Englisch. Der erste Radiosender nahm 1945 mit der Unabhängigkeitserklärung Ho Chi Minhs seinen Betrieb auf. Es wird im Gegensatz zum Fernsehen rund um die Uhr gesendet. Der Auslandsdienst bringt zu bestimmten Zeiten, meist am Nachmittag, Nachrichten und aktuelle Informationen über Vietnam in Englisch, Französisch, Chinesisch und weiteren acht Sprachen. Hinweis: In Vietnam können die Kurzwellensender BBC, Voice of America und die Deutsche Welle empfangen werden. ----------------------------------------------------------------------------
Feste / Feiertage: An diesen Feiertagen sind alle Behörden, Banken und Geschäfte geschlossen. (Weihnachten, Ostern usw. sind keine offiziellen Feiertage.)
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Flughafengebühren: Die Flughafengebühren unterliegen regionalen Schwankungen. Sie bewegen sich in der Regel zwischen 10 und 30 US-Dollar. Inlandsflüge werden in Dong (VND) bezahlt. Zum Vergleich: Saigon - 12 US-Dollar (Inland: 30000 VND), Hanoi - 14 US-Dollar (Inland: 35000 VND), Da Nang - 12 US-Dollar (Inland: 30000 VND). ----------------------------------------------------------------------------
Flüge im Land: Das Flughafennetz Vietnams ist gut ausgestattet.
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Fotografieren / Filmen: Das Ablichten von militärischen Anlagen ist nach wie vor verboten. Oft gilt dies auch für Museen und Galerien. In Kirchen sollte man sich zurückhalten. Es kann eine Fotoerlaubnis erworben werden. Gängiges Film- und Fotomaterial ist in den Großstädten leicht zu haben, ebenso die Batterien. Es ist oft preiswerter, sein Material von zu Hause mitzubringen. ----------------------------------------------------------------------------
Gastgeschenke: Souvenirs aus der Heimatstadt des Reisenden, eigene Familienfotos. Bonbons für die Kinder, Creme für die Frauen, löslicher Kaffee oder Hochwertige Schokolade. Die schönsten Dinge sind immer noch die Erinnerungsfotos, wenn man nach Hause zurückkehrt. Versprochene Erinnerungsfotos unbedingt zusenden!!! ----------------------------------------------------------------------------
Geld: Die nationale Währung in Vietnam ist der Dong, Plural: Dong (offiziell: VND). Im Umlauf sind Scheine zu: 1.000.000, 500.000, 100.000, 50.000, 20.00, 10.000, 5000, 2000, 1000, 500 und 200 Dong und seit 2004 auch Münzen zu: 5000, 2000, 1000, 500 und 200 Dong. Ausländische Währung darf in unbegrenzter Höhe, ab einem Gegenwert von 3000 US-Dollar deklarationspflichtig, eingeführt werden. Bei der Ausreise ist darauf zu achten, nicht mehr Währung auszuführen, als man eingeführt hat. Die vietnamesische Währung wird lediglich in den angrenzenden Staaten zu Vietnam gehandelt. In Banken ist es kein Problem Dollars in Dong zu tauschen. Man sollte beim Tausch in Deutschland darauf achten, das die Dollar-Scheine neu und jüngeren Datums sind. In Großstädten ist das Tauschen von Euros problemlos möglich. Der Tausch von Euro in Dong ist günstiger, doch die Akzeptanz von Dollars ist größer, was sicher am Bekanntheitsgrad dieser Währung liegt. Bei einer Abhebung mit Kreditkarten (nur mit Geheimzahl) schlagen die Gebühren, zusätzlich zu unseren in Deutschland, mit 2 bis 4 Euro zu buche. Es werden VISA und MasterCard akzeptiert. Bezahlen Sie mit Kreditkarten in einem Geschäft o. ä., so wird in der Regel eine Gebühr (bis 5 %) für dessen Nutzung verlangt. Banken sind in der Regel über Mittag und an Sams- und Sonntagen geschlossen. Wechselstuben sind häufig in Juwelierläden untergebracht. Ebenso kann man in Hotels tauschen, dort ist allerdings der Kurs deutlich schlechter. Traveller-Cheques, welche auf Euro oder US-Dollar lauten, werden problemlos in größeren Städten in Bargeld getauscht. ----------------------------------------------------------------------------
Gesundheit: Bis zu einer Aufenthaltszeit von drei Monaten sind derzeit keine Impfungen vorgeschrieben. Allerdings ist es ratsam, sich vor einer Reise bei einem Tropenarzt über den Stand der Dinge zu informieren. Für einen längeren Aufenthalt ist ein AIDS-Test vorgeschrieben. Ansonsten sollte generell ein ausreichender Impfschutz gegen Poliomyelitis, Tetanus, Diphtherie, Malaria, auch Tollwut in abgelegenen Gegenden und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt auch Hepatitis B, bestehen. Abseits der Städte ist eine Zeckenschutzimpfung zu empfehlen. ----------------------------------------------------------------------------
Informationen: leider gibt es kein offizielles Fremdenverkehrsamt für Vietnam, dennoch gibt es ein paar Möglichkeiten zur Reiseinformation:
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Copyright © 2009 Jan Balster Alle Rechte vorbehalten. (Bildjournalist, Reisejournalist, Autor und Globetrotter) |
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