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Fotoausrüstung und Reisefotografie

Ausrüstung

Usbekistan - Samarkand Frankreich - Paris - Louvre

 

Bei meinen Unternehmungen fotografiere ich ausschließlich mit Minolta-Spiegelreflexkameras. Hier sind immer zwei Gehäuse des Models Dynax 5 im Einsatz. Dies liegt zum einen an ihrer Zuverlässigkeit, Bedienbarkeit und schnellen Bereitschaft, zum anderen brauche ich mich beim Wechsel der Kamera nicht ständig auf ein anderes Fabrikat umstellen. Weiterhin begrenze ich die Auswahl der Objektive auf ein Minimum: Normalobjektiv 28-80 mm, Teleobjektiv 100-300 mm und ein 19 mm Festbrennweitenobjektiv. 

 

Farb-, Effekt- oder Verlaufsfilter verwende ich nur in Ausnahmefällen. Dazu nutze ich einen Stecksatz mit sechs Filtern: blau-, grau-, rot-, tabaco-, Weichzeichner-Verlaufsfilter und Weichzeichner. Die sparsame Verwendung rührt daher, dass ich vor allem unverfälscht fotografieren und bei meinen Reisen zu Fuß das Gewicht beschränken möchte. Ebenso erhöhet jeder Filter die Vignettierung im Bild, was sich besonders im extremen Weitwinkelbereich bemerkbar macht. Weiterhin erhöht er die Blende um eine oder mehrere Stufen, was wiederum im extremen Telebereich zum Nachteil, besonders durch Verwacklung und Unschärfe von Bildern, führt. Einzig dauerverwendete Filter sind: mehrere UV-, einen zirkularen Polarisations- und einen Skylight-Filter.

 

UV-Filter: Diesen nutze ich ausschließlich als Objektivschutz. Diese Filter sind günstig im Einkauf, demnach bei einem Kratzer schneller zu ersetzen, als ein Objektiv. Der Nutzen eines solchen Filters ist fragwürdig, da heutzutage jedes bessere Objektiv einen UV-Schutz von Hause aus mitbringt.  

 

Zirkularer Polarisations-Filter: Pol-Filter, ein mir unerlässliches Hilfsmittel. Er hilft gegen nichtmetallische Reflexe, Dunsthorizonte, unerwünschte Spieglungen und sorgt zudem für sattere Farben. (Die Wirkungsweise dieses Filters setzt bei Rücken-, Gegenlicht und grauem Himmel aus.)   

 

Skylight-Filter: (1B) Ein leicht rosa eingefärbter Filter, der während der Mittagszeit einen Blaustich verhindert.

 

Wie auch jeder von mir verwendete Filter, stammt auch das Stativ von Hama. Günstig erwies sich vom Gewicht, Stabilität und des schnellen Aufbaues wegen, ein Dreibeiniges und 1,5 m hohes Produkt, welches immer griffbereit außen am Rucksack festgezurrt ist.

 

PantherMedia -  Fotocommunity und Bildagentur für lizenzfreie Fotos

 

 

 

 

 

 

 

 

Filme - Fuji Velvia Kamera - Minolta

 

Filme: Bisher kommt fast ausschließlich der Fuji Velvia 50 zum Einsatz. Mit einer Ausnahme bedingt durch dessen kurzfristige Einstellung zwischen März 2006 und Juni 2007. Er zeichnet sich durch ein extrem feines Korn und eine intensive Farbwiedergabe aus. Seinen Platz findet er immer im ersten Spiegelreflexkameragehäuse.

Somit verwendete ich 2007 dessen Nachfolger, den Fujichrome Velvia 100. Dieser Film sollte seinem Vorgänger in Sachen feinem Korn und Farbsättigung ebenbürtig sein. Leider zeigt er bei ungünstigen Lichtverhältnissen eine Gelbstichigkeit. Als Verbesserung liegt eine doppelt so hohe Empfindlichkeit vor.   

 

Bei extrem wenig Licht verwendete ich bisher den Fuji Provia 400. Auch ihn ereilte das Schicksal der Produktionseinstellung, dem ein neuer verbesserter Film, der Fujichrome Provia 400X folgte. Der 400X übertrifft seinen Vorgänger in Sachen Feinkörnigkeit und Farbwiedergabe. Erhalten geblieben ist seine Pushbarkeit bis ISO 4000. Beim pushen muss ich allerdings ein gröberes Korn und Farbeinbußen in Kauf nehmen. Ebenso die Einschränkung, dass nur der gesamte Film gepusht werden kann.

 

Digitalfotografie: Diese Art der Fotografie ist für mich noch kein Thema. Dies rührt aus mehreren Gründen, die besonders bei der Reisefotografie auftreten; Speicherkapazitäten und Energieversorgung bereiten auf langen Touren Probleme. Ebenso treten beim Druck über A4 Qualitätsprobleme auf. Zum Vergleich seien einige Daten genannt:

Ein A4 Druck benötigt eine TIFF-Datei von 55 MB, gescannt mit 48 Bit-Farbtiefe und 2700 dpi. Dies entspricht einer Digitalkamera mit 10 Mio. Pixel. Ein Kleinbilddia (24x36mm) kann maximal mit 4800 dpi und optimal mit 4000 dpi gescannt werden, was einer Größe von 20 Mio. Pixel (Datei 110 MB) entspricht. Bei einer Mittelformatkamera (6x6cm) rechnen sich 4000 dpi schon auf 81 Mio. Pixel (Datei 460 MB) hoch, allerdings liegt hier die maximale Scanfähigkeit bei 9600 dpi.

Vorteile der digitalen Fotografie liegen überall dort, wo Bilder nicht hochauflösend gebraucht werden, z. Bsp. im Lokaljournalismus oder Bilder, welche dem Verkauf von Produkten dienen etc.   

 

Frankreich - Pont du Gard Frankreich - Bretagne - Carnac

 

Für mich bedeutet ein Dia, ein nicht manipulierbares, authentisches Bild und nicht nur ein Datensatz auf der Festplatte. Doch letztendlich sollte jeder selbst entscheiden, welche Gerätschaften er einsetzten möchte, denn zu einem guten Bild gehören mehr als eine gute Kamera. 

 

Fotokasten - Pixunity - Beerstickr

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  Copyright © 2011  Jan Balster Alle Rechte vorbehalten. (Bildjournalist, Reisejournalist, Autor und Globetrotter)

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