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Licht:
Obgleich die Regel: Sonne im Rücken antiquiert erscheint,
so ist sie für den Anfänger gut geeignet, wenn die Farben und
Formen im Bild stimmen.
Allerdings sollte der Fotograf daran denken, dass nicht die
schöne Landschaft fotografierenswert ist, sondern vielmehr die
graziösen Lichtstimmungen innerhalb der Landschaft. Spannend
sind demnach unübliche Beleuchtungen wie Streif- und
Gegenlicht. Diese Stimmungen treten besonders in den frühen und
späten Tagesstunden hervor. Verstärkt werden kann diese
Wirkung noch durch Einbeziehung von Nebel oder Dunst, Regen oder
Schnee.
Farbe:
Die
Farbe in der Landschaft wirkt stärker als das Licht. Sie belebt
das Bild. Doch kann auch zuviel davon das Auge des Betrachters
verwirren. Bei der Gestaltung sollte auf eine dezente
Ton-in-Ton-Komposition geachtet werden. Als Beispiel seien
genannt: dunkelgelbe Getreidefelder, schneebedeckte Berggipfel
oder grüne Reisfelder.
Formen:
Hierbei
kann der Fotograf auf bestimmte Gegebenheiten achten, die ihm
die Landschaft vorgibt: Diagonalen, Ovalen oder Kreise, welche
Straßen, Wege, Berge, Seen oder Flüsse zugrunde liegen. Als
Fotograf sollte man allerdings nicht nur auf den unteren Teil
des Bildes achten, auch die Wolken können bizarre Formen
annehmen.
Tipp:
Wolkenformen können durch ein Weitwinkelobjektiv und S-Linien
von Straßen und Wegen durch lange Brennweiten verstärkt
werden.
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